Klassenfahrt der vierten Schuljahre vom 10. bis 14. Oktober 2011

Wie jedes Jahr fuhren auch in diesem Jahrgang die vierten Schuljahre für eine Woche auf Klassenfahrt. Diesmal ging es in das „Haus am Brunnen“ nach Nideggen-Schmidt. Alle Kinder waren sehr gespannt, auf das was da kommen möge. Viele waren noch nie alleine von zu Hause fort gewesen.

Nach der Ankunft, der Zimmeraufteilung, dem Auspacken, Bettenbeziehen und der ersten Mahlzeit, kurz der „Besetzung“ des Hauses, konnten alle im Chaos-Spiel das Gelände erkunden, indem den einzelnen Gruppen Aufgaben wie Pflanzen sammeln, Wissensfragen, sportliche Übungen und andere Herausforderungen gestellt wurden. Der Nachmittag war schnell vorbei und am Abend mit Gesellschaftsspielen und Singrunden zeigten sich erste Ermüdungserscheinungen, die geschickt verborgen wurden.

Am Dienstag führten zwei weibliche Ranger vom Nationalpark Eifel die Kinder durch die Wälder und erklärten einfache Dinge, die meist zu großem Staunen führten. Hinterher zeigte sich, dass viele der Kinder ihre Umgebung sensibler wahrnahmen und auf kleine Dinge (Pflanzen oder Tiere) aufmerksamer achteten. Am Spätnachmittag und Abend begannen die meisten Kinder damit, die Laternen für den Martinszug zu Hause vorzubereiten.

Mittwoch war der große Tag in Hellenthal. Im Wild und Freigehege wurden in einer Greifvogelschau Adler, Geier, Falken und andere Vögel präsentiert und der Sturzflug einiger der fliegenden Akteure ließ manchen Mini-Macho erbleichen. So nah’ hatten die Kinder die Natur noch nie erlebt. Auch die Betrachtung der Wildschweine, des Dammwildes, der Luchse und auch das Füttern der Mufflons und Ziegen fanden großen Anklang. Der Spielplatz und der Streichelzoo entschädigten letztendlich auch für den Nieselregen. Die Nachtwanderung, bei der auch ein Feuersalamander beobachtet werden konnte, schloss dann den ausgefüllten Tag noch mit der Geschichte vom „weißen Geisterzug“ ab.

Am Donnerstag schien endlich die Sonne, und die Kinder freuten sich, den Vormittag auf den Spielplätzen und der Minigolf-Anlage auf dem Gelände der Jugendbildungsstätte verbringen zu können. Am Nachmittag stand dann eine Wanderung zum Rur-Stausee auf dem Programm. Leider konnte das Ziel, die Staumauer, wegen Zeitmangel nicht erreicht werden, da für die Abfahrt am nächsten Morgen gepackt werden musste und die Vorbereitungen für den bunten Abend Zeit erforderten. Dafür entschädigte dann das Programm von zweieinhalb Stunden durch Spiele, Lieder, viel Lachen und Singen.

Freitag ging es dann wieder nach Hause. Einige Kinder schliefen schon im Bus ein. Alle wurden freudig von ihren Vätern und Müttern empfangen. Wieder in der ALS – erschöpft, aber mit vielen neuen Gemeinschaftserfahrungen im Bauch, wieder da – aber etwas anders!

(hö)