FIT in Deutsch in den Herbstferien

Sprachcamps zur Deutschförderung sind an der Astrid-Lindgren-Grundschule (ALS) in Bergheim schon lange fester Bestandteil des außerschulischen Angebots. In den diesjährigen Herbstferien fand erstmals ein Ferienintensivtraining nach dem Vorbild des „FIT in Deutsch“-Konzepts statt, das vom Schulministerium NRW entwickelt wurde. Ein voller Erfolg, wie die Kinder und Dozentinnen fanden!

In Kooperation mit ASH Sprungbrett e.V. organisierten vier Dozentinnen vom 14. bis 18. Oktober ein Sprach-Intensivtraining rund um das Thema Herbst. Dafür wurden 32 Kinder der Klassen zwei, drei und vier ausgewählt. Sie wurden in zwei homogene Gruppen unterteilt, die „Igel“ und die „Eichhörnchen“ folgten aber demselben didaktischen Konzept für die Woche. Bei der Gestaltung des Tagesprogramms hielten sich die Dozentinnen an das „FIT in Deutsch“-Konzept, indem sie die verschiedenen Phasen – Anfangs- und Schlussrituale, gemeinsame Phasen, Lern- und Reflexionsphasen – bunt und altersgerecht ausgestalteten. Jeder Tag hatte seinen eigenen Themenschwerpunkt rund um den Herbst, wodurch ein vielseitiges Programm entstand, das den Kindern ermöglichte, den Herbst mit allen Sinnen zu erleben und dabei spielerisch ihren Wortschatz zu erweitern.

Wie ist der Herbst? Welche Kleidung brauche ich? Was passiert in der Natur im Herbst und was machen die Tiere? Welches Obst und Gemüse gibt es im Herbst und wie riecht und schmeckt es? Zu all diesen Fragen und vielen mehr erhielten die Kinder in der „FIT in Deutsch“-Woche Antworten. Das Konzept des Schulministeriums stellt vor allem die reale Gesprächssituation ins Zentrum der Lernerfahrung. So legten auch die Dozentinnen an der ALS besonderen Fokus auf solche Begegnungen und bauten sie in ihr Tagesprogramm vielfältig ein. Angefangen mit dem täglichen Morgenritual, für das gemeinsame Frühstück einzukaufen, waren dabei besondere Highlights, am Marktstand das Lieblingsobst selbst zu kaufen und unsere Führerin durch das Wildtiergehege in Quadrath-Ichendorf zu interviewen.

Raum für Kreativität und Selbsterfahrung boten auch die Stationen zum Abschluss des Programms. Hier konnten die Kinder jeden Tag mit einem neuen Erlebnis abschließen, indem sie zwischen den Angeboten „Kochen“, „Basteln“, „Tanzen“ und „Reporter“ wechselten. Kleine kulinarische Köstlichkeiten zaubern, phantasievolle Bastelideen umsetzen, zum Rhythmus der Musik eine kleine Choreografie einstudieren und als „rasende Reporter“ die anderen teilnehmenden Kinder und die Dozentinnen zu fotografieren und zu interviewen hat das Programm jeden Tag fröhlich ausklingen lassen. Am Ende der „FIT in Deutsch“-Woche waren sich Kinder wie Dozentinnen einig: Das wollen wir unbedingt in den nächsten Ferien wieder machen!

Das Ferienintensivtraining – FIT in Deutsch für neu gewanderte Schülerinnen und Schüler wird durch das Land NRW gefördert und vom Kommunalen Integrationszentrum Rhein-Erft-Kreis unterstützt.