Die Wichtelfrauen waren wieder da

Liebe Kinder,

erinnert ihr euch noch an die Sterne, die wir vor einigen Wochen mit unseren Geschenkwünschen beschrieben und abgegeben haben? Ganz unterschiedliche Sachen haben wir uns für unsere Klassen ge­wünscht: vom Jojo über einen Fuß­ball bis zu großen Brettspielen gin­gen unsere Herzenswünsche und wir alle waren ziemlich gespannt, ob sich der eine oder andere davon erfüllen würde.

Gestern war es dann endlich soweit: Frau Biko und ihre Wichtelfrauen haben uns die Geschenke gebracht. Bestimmt habt ihr die vielen großen und kleinen Päckchen in der Aula auf dem großen Gabentisch liegen sehen.

In der zweiten Stunde versammel­ten sich alle zweiten Schuljahre in der Aula.
Frau Duensing, Frau Stecken­born und Herr Blazejewski haben zu­sammen eine Weihnachtsge­schichte vom kleinen Michel vor­gelesen. Die Tigerklasse von Frau Nilius hat ein Weihnachtslied vor­gesungen.

Es war wunderschön, aber auch sehr schwer, die verlo­ckenden und schön weihnachtlich eingepackten Ge­schenke nicht anzufassen.

Ganz zum Schluss haben die Schüle­rinnen und Schüler die Weihnachts­geschenke von Frau Biko und ihren Wichtelfrauen überreicht bekom­men. Alle haben sich sehr gefreut und sich ganz laut bedankt.

Damit auch wirklich jede Klasse die Geschenke bekam, die sie sich ge­wünscht hatte, haben Frau Kaperlat-Fuß und einige andere Helferinnen die Päckchen in alle Klassen verteilt.

Schließlich wurden die Spiele ge­spannt und neugierig ausgepackt. Die Freude war groß, als wir sahen, dass fast alle unsere Wünsche in Erfüllung gegangen sind.

Vielen Dank an alle Spenderinnen und Spender für die Geschenke und natürlich auch an Frau Biko und ihre Wichtelfrauen, die sich so viel Zeit genommen haben, um uns eine Freude zu machen!

Nach der Bescherung erzählten uns die Wichtelfrauen in einem kleinen Interview, wie sie eigentlich auf die Idee mit dem Spendenbaum gekommen sind.

Das kam so: Vor ungefähr acht Jah­ren war Frau Bikos Nichte an unserer Schule. Zuerst hat Frau Biko die Klasse ihrer Nichte beschenkt, aber schließlich wollte sie allen Schulkin­dern der Astrid-Lindgren-Schule eine Freude machen.

So entstand die Idee, viele verschiedene Leute dafür zu begeistern, zu Weihnachten Schulkindern Dinge zu schenken, die diese auch wirklich gebrauchen können. Deshalb schreiben alle Schüler zuerst ihre Herzenswünsche auf die Sterne. Dann werden die Sterne in einer Gaststätte und einem Friseursalon aufgehängt, wo sich jeder, der vorbei kommt, einen Stern aussuchen kann.

Das Besondere an dieser Spendenaktion ist, dass die Spenden genau da ankommen, wo sie gebraucht werden. Immer mehr Spender interessieren sich dafür, wer ihre Geschenke be­kommt und sie freuen sich, dass sie Kindern eine Freude machen kön­nen, die in ihrer Nähe wohnen.

(ko) 2012